Andocken an Cosmic Power® by Sophie Hellinger

- die kosmische Kraft

 

Meditation – Einführung

- Sitzhaltung und Vorgehensweise -

Zuvor sollte ich sicherstellen, dass ich während der Meditation nicht gestört werde. Ich stelle meine innere Uhr bewusst für die Zeit, die mir für die Meditation zur Verfügung steht. Es sollten 5 bis maximal 30 Minuten sein. Ich kann im Sitzen, Stehen oder Liegen die Meditation durchführen.

Meditation im Sitzen:

 

•    Ich sitze auf einem Stuhl, die Wirbelsäule und der Kopf sind in aufrechter Position.

•    Die Beine stehen fußbreit völlig entspannt nebeneinander.

•    Die Fußsohlen stehen flach auf dem Boden.

•    Die Kniegelenke bilden einen 90-Grad-Winkel.

•    Die Hände liegen mit geschlossenen Fingern und den Handflächen nach unten auf den Oberschenkeln.

•    Die Arme sind körpernah und entspannt.

•    Ich bin zentriert.

•    Ich befehle meinem Geist mental oder laut:

    "Jetzt meditiere ich. In dieser Zeit bleibe ich ganz bei mir. Alles andere kommt später".

•    Mein Gesicht ist entspannt mit einem „Lächeln“ und sanften Blick.

Dauer der Meditation: 5 – 30 Minuten

Vor der Meditation stelle ich die innere Uhr auf die Zeit, die ich mir schenke. Alles, was über 30 Minuten hinausgeht, ist Schlaf, nicht Meditation.

Beginn der "Bewussten Atmung":

•    Durch meinen leicht geöffnetem Mund atme ich bewusst aus - ohne vorher einzuatmen! Das Einatmen erfolgt mit geschlossenem Mund durch die Nase, dann atme ich durch den leicht geöffneten Mund tief aus.

Nun atme ich ein zweites Mal durch die Nase mit geschlossenem Mund maximum tief ein, und durch den leicht geöffnetem Mund tief aus.

Jetzt atme ich ein drittes Mal mit geschlossenem Mund maximum ein, und durch den leicht geöffnetem Mund aus.

Nun atme ich ein viertes Mal tief durch die Nase mit geschlossenem Mund maximum ein, und durch den leicht geöffnetem Mund sanft und geräuschlos aus.

Zum fünften Male atme ich maximum durch die Nase mit geschlossenem Mund ein, und wiederum durch den leicht geöffnetem Mund sanft und geräuschlos aus.

Diese Atemzüge setze ich solange fort, bis ich mich in einem entspannten Zustand befinde.

Mein Gesicht lächelt.

•    Ich mache mit den Atemzügen solange mit sanftem Blick weiter, bis ich von jeglichen Gedanken frei bin und meine Augenlider das Bedürfnis haben, sich zu schließen.

•    Erst wenn ich mich in Sicherheit und ganz in mir zuhause fühle, lasse ich meine Augenlider zufallen. Es ist so, als würde ich die Fensterläden zuklappen. In diesem Gefühl überlasse ich mich dem Nichts. Ich will weder etwas Bestimmtes erreichen noch irgendeine Vorstellung damit verbinden.

•    Sollten dennoch Gedanken kommen und ich mir dessen bewusst werden, lasse ich diese los und finde wieder zur vorherigen zentrierten Atmung zurück. Jedes Mal wenn ich mir dieser Ablenkung bewusst geworden bin und ich zu meiner Absicht zurückgefunden habe, habe ich bereits jedes Mal große Hürden überwunden. Es bedeutet, dass es mir gelungen ist, wieder die bewusste Führung über mein Unbewusstsein zu übernehmen.

In diesem Zustand verharre ich solange, wie es für mich bestimmt ist. Ich spüre, wann es wieder Zeit ist, zurück zu kommen. Sei es mit Hilfe eines Timers oder der inneren Uhr. Dann atme ich zuerst kräftig aus, öffne dabei leicht die Augen, ohne mich ansonsten zu bewegen.

Wichtig: Die zuvor beschriebene Atmung wiederhole ich mindestens fünf Mal.

Erst dann lasse ich die erste Körperbewegung zu. Das bedeutet: Ich bin wieder ganz im Hier und Jetzt.

Das Atmen – Wichtig

Vor Beginn der Atemzüge immer ganz bewusst ausatmen, ohne vorher einzuatmen!

Diese Atemtechnik kann ich den ganzen Tag über immer und immer wieder praktizieren. Je öfter ich sie durchführe, umso schneller werde ich darin „Meister“.

Diese Form der Atmungstechnik ist hilfreich vor oder während eines wichtigen Gesprächs. Ebenso in Situationen, die mir schwierig und unlösbar erscheinen. Zum Beispiel während des Autofahrens oder wenn unser Umfeld sehr laut, aufregend und aggressiv ist. Dadurch werde ich weniger in die Belange anderer hineingezogen und bleibe so in der eigenen Mitte.

Durch das Üben der Atmung werde ich bereits vorbereitet, um dann die eigentliche instantane Wirkung der Atmungstechnik in den Cosmic Power®-Kursen durch die Aktivierung der Energiezentren in vollem Umfang zu erfahren. Sie potenziert sich nach jedem weiteren Kurs.